Ein feiner Tag war das gestern in Trier. Aufbau und Vernissage der Austellung „Santiago“ standen an. Das temporäre Café–/Theater–/Kunst–/Laden–/Galerieprojekt »Das Karussell«, ein gemütlicher Ort des Werkens und Lebens, lud den Zeichern Simon Prades und mich zu einem spannenden visuellen und inhaltlichen Experiment ein: Die Zusamenführung zweier Arbeiten über den Jakobsweg, fotografiert und gezeichnet, in unterschiedlichen Jahren begangen. Beim genüsslichen TransFair Kaffee gab es die ersten Versuche und wir waren beide erstaunt, wie sich die Arbeiten kontrastieren und ergänzen. Es war ein ein großer Spaß, gemeinsam mit den Formaten, Inhalten und Räumlichkeiten zu spielen.

Die Zeichnungen kontrastieren und ergänzen die Großformatigen Fotografien der Camera Obscura.

Die Zeichnungen kontrastieren und ergänzen die großformatigen Fotografien der Camera Obscura.

Simon Prades hängt eine Zeichnung aus Logroño unter eine Lochkamerafotografie aus Foncebadón.

Simon Prades hängt eine Zeichnung aus Logroño unter eine Lochkamerafotografie aus Foncebadón.

Schlussendlich haben wir eine Atmosphäre geschaffen, die diesen Ebenen und dem Charme der Lokalität gerecht wird. Bis zum 18.10.2009 ist die Ausstellung, welche wahrscheinlich in dieser Form einmalig bleiben wird, im »Karussell« zu sehen und bei dem schon genannten TransFair Kaffee anzuschauen. Geöffnet ist die Galerie außer Montags ab 16:00.

Fertige Komposition der Stirnwand mit einem beleuchteten Thron als Buchablage.

Fertige Komposition der Stirnwand mit einem beleuchteten Thron als Buchablage in der Raummitte.

Durch das Schaufenster des Karussells –  eine Stunde vor der Eröffnung noch ohne Menschen.

Durch das Schaufenster des Karussells – eine Stunde vor der Eröffnung noch ohne Menschen.