Heiliges Feuer. Erstes Vorabexemplar.
Handgebunden. Da ist es.

Vorbestellen? Inclusive Porto und Verpackung deutschlandweit für € 34,95.
Wird garantiert einen Tag vor dem Erscheinungstermin verschickt:
post@sven-nieder.de
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Nachdem wir heute einen Plot des kompletten Buches »Heiliges Feuer« zur Kontrolle bekommen haben, fallen bis zur Druckfreigabe nur noch wenige kleine Korrekturen an. Das Cover bekam den letzten Feinschliff und ist jetzt inclusive Relieflack ebenfalls druckfertig. Am Montag laufen früh Morgens die Druckmaschinen mit Aniva Farben an. Es wird mein erstes Buch in Aniva sein und in den ersten Tests konnte man schon erkennen, das sich die aufwändigen Farbseparationen per Hand mit dedizierten ICC Profilen am hardwarekalibrierten Monitor gelohnt haben. Auch im brasilianischen Urwald war man augenscheinlich vom Ergebnis angetan.

Univu Kuntanawa – der mit einem Interview im Buch »Heiliges Feuer« vertreten ist – und Piliakka habe ich Aniva Drucktests in den Urwald am Rio Juruá im brasilianischen Bundesstaat Acre mitgebracht. Foto: Manuela Drechsler.

Letzter Schliff am Cover und Vorbereitung der Relieflackform durch Björn Pollmeyer in unserem Büro in der Arndtstraße. Auch das Cover wird in Aniva gedruckt.
In der Neuen Westfälischen wurde heute ein Interview zu meinen letztjährigen Erlebnissen in Grönland und den vor Ort spür– und sichtbaren Klimawandel gedruckt. Im Blick auf das im September erscheinende Buch »Heiliges Feuer«, das auf FSC-Papier und CO2 neutral in Bielefeld gedruckt wird, führte Nicole Hille-Priebe das Interview.

Im Oktober findet übrigenspassend zum Thema die 2. Bielefelder Klimawoche statt.
Nach einer spannenden Reise zu den Kuntanawa im Regenwald der Provinz Acre/Brasilien bin ich wieder in Deutschland und sichte erste Bilder. Ein Bildband über die Wiedergründung des indigenen Volkes ist für den April/Mai 2011 geplant. Die Arbeit mit den zwei Leica M9 und der X-1 war spannend und herausfordernd, die Bildergebnisse sind absolut überzeugend und zeigen schon jetzt, das sich der Aufwand gelohnt hat.

Selbstportrait auf dem Festplatz in der Aldeia. Leica M9, Elmarit 21/2.8 asph, f4.0, 45 sek.

Bau der Schwitzhütte am Amazonas. Leica M9, Elamrit 21/2.8 asph, f4.8, 1/125, (cropped).
Die nächsten Wochen arbeiten wir aber erst an der Drucklegung des Buches »Heiliges Feuer«, das Mitte September erscheint.
Auf Einladung des Häuptlings Haru Xyna Kuntanawa und seinem Vater Univu Kuntanawa reise ich heute an den Amazonas um an einer einzigartigen Zeremonie teilzunehmen.
„Wir, das Volk der Kuntanawa, gehören zu den 12 ethnischen Stämmen, welche die „Pano Sprachfamilie“ bilden. Wir leben in einem abgelegenen Reservat am oberen Juruà Fluss im Bezirk Marechal Thaumaturgo der Provinz Acre, im südwestlichen Teil des Brasilianischen Amazonas. Nach unserem Überlebenskampf von fast einem Jahrhundert, geprägt von Massakern, Sklaverei und Völkermord, kämpfen wir, die Kuntanawa, heute für den Wiederaufbau unseres Volkes. Um unser Volk wieder zu vereinen und zu stärken, haben wir den zum jetzigen Zeitpunkt idealsten Weg gewählt. Wir werden als erstes eine Heilige Zeremonie durchführen, an der zum ersten Mal seit 1911 die Pajés (Schamanen) und spirituellen Führer aller 12 Stämme der Pano-Sprachgruppe zusammen kommen: Yawanawa, Shanenawa, Katukina, Poyanawa, Nawas, Nukini, Jaminawa Arara, Shawadawa, Araras, Apolima Arara and Kaxinawa. Durch die Erzählungen der Ältesten jedes Stammes soll ein Erfahrungsaustausch stattfinden, durch den das alte, ursprüngliche Wissen des Kuntanawa Volkes wieder zum Leben erweckt wird. An der Zeremonie werden wir gemeinsam mit allen anwesenden ethnischen Gruppen über ihre spezifischen Probleme sprechen, über die Probleme, die durch Umwelt- und Sozialeinflüsse verursacht werden und uns, die Kuntanwa und andere indigene Völker in der Provinz Acre, Brasilien, stark beeinflussen. Dadurch können für die Probleme jedes Stammes alternative Lösungsvorschläge erarbeiten und ihr Potential entwickelt werden.“

Haru Xyna Kuntanawa im Buch »Heiliges Feuer – Schamanen und Älteste für die Welt«
Für die beschwerliche Reise werde ich von Leica supportet und mit erstklassigem Material bestückt. Statt schnellen SLR Gehäusen mit schweren Linsen ist hier Reduktion und entschleunigung gefragt. Nur die Leica M9 mit 21/35/50/90mm und eine X-1 werden mich auf der Reise begleiten. Leichter, langsamer, manuell und jedes Bild sorgsam überlegt bin ich unterwegs und freue mich über die einzigartige und gefühlvolle Fotografie mit dem M System, das zudem noch durch die heraussragenden Linsen mit unereichter Bildqualität glänzt. Zurück zu den Wurzeln, darum geht es in der Zeremonie und ich werde versuchen dem mit der unaufälligen M gerecht zu werden.
Ein Buch über die Zeremonie wird voraussichtlich im März 2011 erscheinen.

Puristisch. Leica M9 mit Sumimilux-M 1:1,4/50 ASPH
Heute waren wir in unserer hochgeschätzen Druckerei Kock um die ersten Ergebnisse des hochpigmentierten Aniva Drucks anzuschauen. Die Ergebnisse sind berauschend, das Raster kaum zu sehen und die natürliche Strahlkraft der Farben einzigartig. Das Buch »Heiliges Feuer – Schamanen uns Älteste für die Welt« wird das erste sein, das wir in diesem speziellen Verfahren drucken. Die Expertinnen beim Kamphausen Verlag war ebenso begeistert, sogar nach der akribischen Kontrolle mit dem Fadenzähler.
Drucktechnisch wird »Heiliges Feuer« sicher das aufwändigste Buch, das wir bisher in Bielefeld produziert haben. Erscheinungstermin bleibt der 14./15. September.

Aniva Drucktests für das Buch »Heiliges Feuer«.

Anne Petersen, Annika Kamphausen und Maren Brand sind im Verlagshaus vom Druckergebnis begeistert.

Heiliges Feuer in der Verlagsankündigung. Erscheinungstermin: 14./15. September 2010.
Für die Buchprojekte »Über Herford« und »Himmel über der Vulkaneifel« bin ich seit dem letzten Jahr immer wieder in der Luft. Kurz vor einer großen Reise habe ich mich noch mal am frühen Morgen um sechs mit einer Ikarus C42 und kurz vor Sonnenuntergang mit dem Gyrokopter in die Höhe begeben. Die Bücher erscheinen beide Ende des Jahres.

Auf dem Flug nach Herford schaue ich immer wieder bei der Sparrenburg vorbei um den aktuellen Stand der Ausgrabungen aus der Luft zu dokumentieren.

Die Wagabanda, seit 15 Jahren ein bundesweit wahrscheinlich einzigartiges und bemerkenswertes Frauenwohnprojekt für anderes Leben in Bielefeld. Der idyllische Bauwagenplatz wird aktuell von dem Bau des Hochschulcampus »Lange Lage« bedroht.

Der Teutoburger Wald.

Die Porta Westfalica im Hintergrund, der Durchbruch der Weser trennt Weser- und Wiehengebirge.

Am Abend im Gyrokopter.

Der Bielefelder Fernsehturm im Vorbeiflug.

Gyropilot Gerd Dahlmanns im Anflug auf Herford, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang.
Ende des Jahres erscheint die erste Ausgabe der neuen, zweimonatlichen Publikation »WIR – Magazin für gutes Leben, Wirtschaft und Bewusstein«, entwickelt von dem Redaktionsteam Dr. Christoph Quarch, Dr. Jens Heisterkamp und Dr. Nadja Rosmann.
Das Layoutkonzept und die konkrete Umsetzung kommen aus dem Teambüro in der Bielefelder Arndstraße als Gemeinschaftsprojekt von Björn Pollmeyer / Coscreen und Sven Nieder. Augen offen halten!

Das Startteam für's WIR Magazin: Dr. Nadja Rosmann, Dr. Christoph Quarch, Liss Gehlen, Ramon Brüll und Dr. Jens Heisterkamp. Im Vordergrund Gestalter Björn Pollmeyer und hinter der Kamera Fotograf Sven Nieder.

Diskussion erster Entwürfe.

Das visionäre Redaktionsteam: Dr. Nadja Rosmann, Dr. Christoph Quarch, Dr. Jens Heisterkamp