Aug
27
2010

Über Herford. Ein neuer Luftbildband.

Lange angekündigt, jetzt fast druckreif: Unser drittes Buch für dieses Jahr erscheint am 28. Oktober 2010 und fliegt über den Wittekindskreis. Der Stadt- und Kreiskenner Mathias Polster hat einen aufschlussreichen und inspirierenden Text über Herford und die angrenzenden Gemeinden geschrieben, das Layout kommt, angelehnt an das erfolgreiche »Über Bielefeld«, natürlich von Björn Pollmeyer aus unserem Büro und für das Vorwort konnten wir Prof. Jörg Boström begeistern.
So wird es wohl aussehen:

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Über Herford – Luftbildband. Der Wittekindskreis im Überflug.
Fotografie: Sven Nieder
Text: Mathias Polster
Gestaltung: Björn Pollmeyer
Vorwort: Prof. Jörg Boström
ISBN: 978-3-936359-44-2
Erscheint am 28. Oktober 2010 im tpk-Verlag.

Aug
11
2010

Neue Westfälische, Seite 3:
In Grönland wachsen jetzt Kartoffeln.

In der Neuen Westfälischen wurde heute ein Interview zu meinen letztjährigen Erlebnissen in Grönland und den vor Ort spür– und sichtbaren Klimawandel gedruckt. Im Blick auf das im September erscheinende Buch »Heiliges Feuer«, das auf FSC-Papier und CO2 neutral in Bielefeld gedruckt wird, führte Nicole Hille-Priebe das Interview.

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Im Oktober findet übrigenspassend zum Thema die 2. Bielefelder Klimawoche statt.

Jul
01
2010

Kontinente – Schrei der Erde / Heiliges Feuer

Im aktuellen Kontinente Magazin (Juli – August 2010) ist eine 8 Seitige Reportage zum Thema »Indigene Völker – Geistiger Klimawandel« mit einem Text von Dr. Christoph Quarch  meinen Fotografien der Sacred Fire Ceremony in Grönland erschienen. Die Portraits von Angaangaq Angakkorsuaq, Haru Xyna Kuntanawa, David Courchene, Wai Tuora-Morgan, Eduardo Parecha Sinanis, Mandaza Augustine Kandemwa, Ngema Lama und Mohani Rai waren bisher unveröffentlicht und erscheinen mit umfangreichen Interviews im September in dem Bildband »Heiliges Feuer – Schamanen und Älteste für die Welt« (Kamphausen, ISBN 978-3899013566).

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REPORTAGE

Schrei der Erde

Überall auf der Welt erheben die Ältesten indigener Kulturen ihre Stimme. Und ihre Botschaft findet Gehör: Die Welt ist aus dem Gleichgewicht. Es ist Zeit, die Heiligkeit der Erde zu achten.

Text: Christoph Quarch
Fotos: Sven Nieder

„Eines Tages, wenn die Welt in großer Not ist, wird das Heilige Feuer zurückkehren“ — zurück nach Grönland. So sagt es eine uralte Prophezeiung der Eskimos; eine Prophezeiung, die Jahrtausende lang ganz absurd klingen musste, weil niemand der Ureinwohner jener vereisten Rieseninsel ahnen konnte, dass die kniehohen Sträucher Grönlands eines Tages zu Bäumen wachsen würden, mit deren Holz sich ein Feuer entzünden ließe. Nun ist diese Zeit gekommen. Die Klimaerwärmung macht es möglich. Die Bäume haben sich aufgerichtet. Und nun brennt das Heilige Feuer vor der überwältigenden Kulisse des Russels-Gletschers in Westgrönland..

Gut hundert Menschen haben sich aus diesem Anlass unter der grönländischen Mitternachtssonne versammelt, eingeladen von Angaangaq Angakkorsuaq, dem Ältesten und Schamanen der Kalaallit-Eskimos. Seine Vision war es, die Prophezeiung seiner Vorfahren zu erfüllen — und damit der Welt, die in Not geraten ist, einen Dienst zu erweisen. Denn das fröhliche Feuer, das er dort im hohen Norden entzündet hat, ist nicht irgendein Feuer — es ist ein Heiliges Feuer: ein Feuer, das die Energie des Großen Geistes auf die Erde bringen und die Not der Erde wenden soll, das angetan ist, das Eis in den Herzen der Menschen zu schmelzen und so den Wandel auf Erden zum Guten zu wenden…

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Jun
11
2010

Wir freuen uns und wir weinen …
Lichtbildvortrag

Gestern Abend in der Mayerschen Buchhandlung in Herford, Lichbildvortrag zum Buch »Wir freuen uns und wir weinen …«.

Foto: Ralph Pache

Lichtbildvortrag. Foto: Ralph Pache

Autoren Michael Helm und Christoph Laue, Fotografen Sven Nieder und Jürgen Escher. Foto: Ralph Pache

Autoren Michael Helm und Christoph Laue, Fotografen Sven Nieder und Jürgen Escher. Foto: Ralph Pache

Mai
06
2010

Publikation zur Westwallwanderung

Im Jahr 2007 haben Prof. Marion Goerdt und ich (als Lehrbeauftragter für Fotografie) an der FH Trier im Rahmen des multidiziplinaren und internationalen Kunstprojektes Erinnerungsräume eine Wanderung entlang des Westwalls initiiert. Eine kritische und künstlerische Auseinadersetzung mit den Relikten der NS Kriegsarchitektur begleitete die 120 Kilometer lange Wanderung.

Jetzt ist, gestaltet von Björn Pollmeyer, in kleiner Auflage eine Publikation zum Projekt und der folgenden Ausstellung erschienen. Über die Ausstellung selbst wurde in lokalen Medien und auf Arte berichtet.

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Erkundungen zu Fuß dienen gemeinhin der Orientierung im ungefragten Raum. Sind sie erfolgreich verlaufen, hinterlassen sie im Gedächtnis eine Linie. Gepaart mit weiteren Erfahrungen, die die Erinnerung bereithält, bildet die Linie wiederum ein Moment der Vergewisserung. Hier bin ich gewesen, sagt sie, hier sind wir doch angelangt. Ein innerer Plan entsteht.

Linien bleiben abstrakt, Wege hingegen werden konkret. Bei Erkundungen zu Fuß ist man auf sie angewiesen. Unwegsames Gelände kann nur notdürftig Orientierung geben und das Auge sucht mühsam nach dem Wohin?. Fast nie ist der Weg selbst ein Hindernis. Es sei denn, man definiert das Hindernis als Weg.

Die Höckerlinie des Westwalls sollte einst ein Hindernis sein. Heutzutage ist das überdauerte Wehrrelikt der NS-Zeit, das sich im Westen Deutschlands rund 600 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt, nahezu vergessen. Fast nirgendwo in der Kartografie findet es sich verzeichnet. Allenfalls bei Google Earth ist es als schönes Ornament fassbar. Als Linie.

Der Blick von oben ist jedoch nicht der Blick der physischen Erkundung. Vom 2. bis 8. Juni 2007 beging eine Gruppe von zwölf Studierenden und Lehrenden der FH Trier ein 140 Kilometer langes Teilstück des Westwalls von Kohlscheid nach Ormont. Sie dachten sich die Trennlinie als Wegeleite, die es aufzuspüren galt. Es war ein mühsames Unterfangen. Stacheldrähte, Unterhölzer, Baumreihen versperrten ihnen den Weg. Was bedeutet das?

Wenn das Gehen das Denken lenkt, wie Thomas Bernhard sagt, dann lenkt der Weg wiederum die Gedanken. Die Linie, der Weg, das Hindernis, heute überwuchert. Wo bin ich, fragen sie uns, wo sind wir angekommen?

Christoph Schaden

Webseite zum Projekt: www.westwallwanderung.de

Sven in: Allgemein, Projekte, Referenz |
Mai
05
2010

Erlebnis Hermannsweg: Luftbilder

In der aktuellen Auflage des Buches »Erlebnis Hermannsweg – Westlicher Teil: Wandern von Rheine bis Bielefeld« sind zwei Luftbilder aus den Projekt »Über Bielefeld« abgedruckt. Eine Übersicht des Teutoburger Waldes und die mittelalteriche Burg Sparrenberg (Sparrenburg) mit aktuellen Ausgrabungen von oben.

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Das Buch ist im tpk-Verlag erschienen, ISBN 978-3936359145.

Sven in: Fotografie, Referenz |
Mai
03
2010

Wikipedia Literaturverzeichnis:
Buch zum Wiederaufbau der Herforder Synagoge

Wow! Das Buch ist gerade wenige Tage erhältlich und taucht in der Wikipedia schon im Literaturverzeichnis auf. Fein.

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Quelle: Wikipedia

Link zum Datensatz in der Deutschen Nationalbibliothek:
http://d-nb.info/1000654389

Sven in: Fotografie, Referenz |
Apr
28
2010

Pressekonferenz:
Buchvorstellung zum Wiederaufbau
der Herforder Synagoge

Heute Morgen wurde das neue Buch »Wir freuen uns und wir weinen… – Wiederaufbau der Herforder Synagoge« der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine außerordentlich lange und intensive Pressekonferenz gab es in der Synagoge.

Druckfrisch: Die aufwändige Dokumentation zum Wiederaufbau der Herforder Synagoge.

Druckfrisch: Die aufwändige Dokumentation zum Wiederaufbau der Herforder Synagoge.

Eröffnung der Pressekonferenz.

Eröffnung der Pressekonferenz.

Michael Helm erläutert der Presse das literarische Konzept.

Michael Helm erläutert der Presse das literarische Konzept.

Jürgen Escher im Interview mit Radio Herford.

Jürgen Escher im Interview mit Radio Herford.

Daphne Wolf wird mit ihrem Portrait im Buch von der Presse fotografiert.

Daphne Wolf wird mit ihrem Portrait im Buch von der Presse fotografiert.

[Update]: In der Neuen Westfälischen steht ein Artikel mit der Headline
»Ein Stern am Bücherhimmel« schon online.

Win Stern am Bücherhimmel – Wir freuen uns und wir weinen

Sven in: Fotografie, Referenz |

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