Mein Kollege Ralph Pache hat ein Bild im Stock, welches das Thema Bankenkrise in den USA auf dem Punkt bringt.
Nicht ohne Augenzwinkern.
Aber wer will schon den Humor verlieren, bei den trüben Aussichten.

Foto: Ralph Pache <br/>Finanzkrise in den USA - welche Bank überlebt?

Foto: Ralph Pache Finanzkrise in den USA - welche Bank überlebt?

Ralph arbeitet gerade an einem gut sortierten Bildarchiv über New York. Er hat die Stadt mehrfach bereist und jede Menge professioneller Fotografien mitgebracht. Das Bild oben wird dann auch dort zu finden sein: New York Fotos.

Kein Kommentar.

Kein Kommentar.

Der Fotograf James Nachwey glaubt an die Kraft der Fotografie, Dinge zu verändern. 2007 gewann er den TED Prize und äußerte einen Wunsch. Er arbeitete an einer Geschichte über extrem multiresistente Tuberkulose, XDR-TB (extremely drug-resistant TB). Seit dem 03. Oktober läuft die Aktion
»Spread the story. Stop the disease.«

Drei einfache Wege, etwas zu tun: http://www.xdrtb.org

I thought you should see these photographs. They’re both powerful and moving.  They highlight the awful disease XDR -TB, a new and deadly form of tuberculosis that is threatening to become a global pandemic.

By viewing and passing on this link we can help to spread awareness, which is the first step to halting the disease. XDRTB.ORG (http://www.xdrtb.org/)

Schon eine etwas ältere Geschichte, bin aber gerade noch mal drüber gestolpert. Eine Fotosession mit dem Berliner Musiker TEX und seiner Band in Hannover, zu sehen als Flickr Diashow:

Wir haben am gleichen Tag auch noch ein schnelles Video gedreht, das Tex zu einem Auftritt auf der internationalen Kulturbörse in Freiburg verholfen hat. Die Bewerbung wurde unter die besten 30 von über 250 auf der renomierten Veranstaltung gewählt.

Anyway, es ist immer gut, etwas Tex zu hören.

Die Nacht verbirgt vieles, was erst am Tage sichtbar wird.
Sie ist eine Ideengeburtsmaschine. Calin Kruse

Bereits zum vierten Mal veröffentlich Calin Kruse »dienacht« – ein Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur. Vor zwei Jahren lehrte ich noch an der FH in Trier und Calin war einer meiner Studenten, als er mit der Idee kam, ein Magazin zu erstellen und im Eigenverlag zu vertreiben. So gut ich die Eigeninitiative auch fand, habe ich das Konzept Anfangs sehr skeptisch betrachtet. Bis dann tatsächlich das erste Magazin auf dem Tisch lag. Offset, hervorragend gelayoutet, inhaltlich spannend und erfrischend, 770 Stück mit Liebe einzeln durchnummeriert. Das Magazin begeisterte nicht nur mich, sondern sorgte (und sorgt noch) in der gesamten Szene für Furore. Damit nicht Genug. In der Galerie f:7.2 organisierte er mit den Fotografen Arnoud Bakker (NL), Marko Wiegers(NL), Jürgen Escher (D), Florian von Plötz (D) Klaus Gigga (D) und Sven Nieder (D) (jau, der letzte bin ich) eine sehr erfolgreiche Ausstellung. All diese Fotografen waren bereits in einer Ausgabe (Marko Wiegers in der #4) »dienacht« vertreten.

Meine Santiago Bilder in »dienacht 1st photography exibithion« Mönchengladbach

Meine Santiago Bilder in »dienacht 1st photography exibithion« Mönchengladbach

Genug Vergangenheit, die vierte Ausgabe liegt auf dem Tisch und ist wieder ein Augenschmaus! Aber nicht nur die Augen kommen auf Ihre Kosten, auch inhaltlich begeistert das Magazin. Besonders freue ich mich das Volker Gerling, der Daumenkinograph vertreten ist. Den habe ich durch Zufall mal in Köln sehen und gemeinsam mit ihm ein paar Kölsch nach der Show kippen dürfen.
Mehr wird nicht verraten, denn das Magazin will sich ja verkaufen!

»dienacht« # 4 – Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur
Format 15 x 18 cm
124 Seiten
deutsch/englisch
Auflage: 1000
Preis: 5 €

Tausend Stück, per Hand durchnummeriert:
dienacht Shop
dienacht Blog

Bleibt zu sagen: Respekt!
Weiter so, Calin!

Wir hatten das Projekt vorerst geheim gehalten um zu schauen, ob es denn funktioniert. Jetzt ist es raus. Seit Beginn des Jahres sind Ralph Pache und ich abwechselnd mit in einem Gyrokopter (aus der Gattung der Tragflügler 😉 )mit zwei Kameras unterwegs um unser Wahlheimat Bielefeld zu portraitieren. Über 40 Stunden haben wir mit Hilfe professioneller Piloten der Flugschule Senne konzentriert in der Luft verbracht. Luftbilder sind ja soweit nichts neues, aber die fokussierung auf Ästhetik, Urbanität und fotografischer Präzision unseres Projektes ist in der Region OWL und dieser Konsequenz ein neuer Ansatz. Das dieser wohl funktioniert, zeigt der Erfolg eines Lufbildkalenders, der am 15. letzten Monats der Presse vorgestellt wurde. In nahezu jedem Printprodukt Bielefelds wurde seit dem darüber berichtet und inzwischen gibt es über 20 Verkaufsstellen in der Stadt.

Wow. Darauf waren wir so gar nicht vorbereitet.

Danke an alle, bei denen unsere kleine Liebeserklärung an Bielefeld schon jetzt und wohl auch das komplette Jahr 2009 in den Küchen und Büros hängt. Vielleicht verdrängen wir es ja sogar die Bildzeitung von dem ein oder anderen Spind 😉 .

Der Kalender ist aber nur ein Vorgeschmack auf das eigentliche Projekt: Im Februar erscheint im TPK Verlag ein großformatiger Bildband »Über Bielefeld«. Für der Layout zeichnet sich Björn Pollmeyer verantwortlich, die Texte schreibt Dr. Roland Siekmann.

Fotografien, Kalendervorschau und Projektnotizen:
Über Bielefeld – www.ueber-bielefeld.de

Foto: © Ralph Pache Myself und der Pilot Gerd Dahlmanns im Gyrokopter

Foto: © Ralph Pache – Der Pilot Gerd Dahlmanns und ich im Gyrokopter

Klar. Musste ja so kommen. Jetzt habe ich die gesamte Webseite www.sven-nieder.de auf WordPress umgestellt. Eine Weile habe ich ja mit mir gerungen, ob ich bei der bloggerei mitmache. Aber als Medienmensch kommt man da doch nicht dran vorbei und ich bin ehrlich gesagt froh, mich nicht mehr so viel mit HTML & Co beshäftigen zu müssen. Seit einer Weile bloggen wir im Team ja schon fleissig über das aktuelle Projekt »Über Bielefeld« und auf der von mir betreuten Seite der Fotostudios Nieder erledigt ein WordPress Blog schon lange einen Job und verhilft der Seite zu wahren Suchmaschinenhöhenflügen. Also, was bleibt mir übrig.

In Kürze steht ausserdem ein iPhone an, für das es bereits eine WordPress Version gibt. Oder ein Android, das ich eigentlich noch fetter und dank Open Source vertrauenswürdiger – auch wenn Google da die Finger im Spiel hat.

Die neue, kleine Leica D-Lux 4 (mit Handgriff und Aufstecksucher eine Knipse die wirklich Spass macht!) sorgt dann für entsprechendes Bildmaterial, wenn die große Ausrüstung ausnahmsweise zu Hause bleibt.

Zur Erinnerung, so schlicht und funktional habe ich meine alte Webseite geliebt.

Das letzte Startfoto zeigte ein Mobiltelefon in Island mit dem wunderschönen Worten »thyskir ljòsmyndarar«, was nichts anderes bedeutet als »deutscher Fotograf«. Aber es klingt schöner. 😉