Diese Vernissage hat begeistert! In der Stadtbibliothek Herford war es voll, die Bücher »für mich Heimat bedeutet.« wurden uns regelrecht aus den Händen gerissen und die Schülerinnen kamen kaum mit dem signieren derselbigen nach. Ralph Pache hat alles in Bildern festgehalten:

Die ersten Pressereaktionen im Vlothoer Anzeiger sind online, die Neue Westfälische und das Herforder Kreisblatt berichteten ebenfalls in der Printausgabe.

Björn Haubrock, Moderator beim Radio Herford war am Montag zu Gast. Es gab ein Feature über das Buch am Dienstag Morgen.

Die Ausstellung »für mich Heimat bedeutet.« ist noch bis zum 31. Januar in der Stadtbibliothek Herford zu sehen.

Vernissage und Buchpräsentation.

Im letzten Jahr habe ich gemeinsam mit Jürgen Escher im vom Land NRW geförderten Programm »Kultur und Schule« am Anna Siemsen Berufskolleg  ein Kunstprojekt mit jungen Frauen initiiert. In Fachkreisen werden diese Frauen »JOA’s« genannt, Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag. Meist haben sie auch keinen Schulabschluss. Der Lebensweg scheint manifestiert.

Die Digitalkamera, ein niedrigschwelliges und onmipräsentes Kommunikationsgerät und das komplexe Thema, Heimat waren die Startbedingungen für das Projekt. Was diese jungen Frauen daraus gemacht haben, hat alle überrascht.

für mich Heimat bedeutet.

Vernissage und Buchpräsentation
20.11.2008 um 18:00
Stadtbibliothek Herford

Es sprechen:
Lieselore Curländer | Landrätin
Dr. Christoph Schaden | Schaden Verlag, Köln
Silke Niermann | Stadtbibliothek Herford
Doris Römer | Schulleiterin ASB

Jürgen Escher, Sven Nieder
für mich Heimat bedeutet.
128 Seiten
geprägter Leinenfesteinband (Hardcover)
Schaden Verlag, Köln
ISBN 3-932187-90-3
14,80 €

Calin Kruse (Herausgeber von »dienacht« und einer meiner ehemaligen Studenten) möchte als Dilpomarbeit ein Buch über Artzines und Magazine in Kleinstauflage machen. Wer »dienacht« kennt, weiß das es sich lohnt dabei zu sein. Artzine MacherInnen können sich hier melden.

Über das Projekt
Das Buch beschäftigt sich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem bisher wenig bekannten Medium Artzine, und Magazinen in Klein- und Kleinstauflage, bis 1500 Exemplaren. Wichtig dabei ist auch, dass kein Riesenverlag dahinter steht, und die Publikationen nicht in z.B. Bahnhofsbuchhandlungen zu finden sind.

Ich suche nach der Motivation und versuche, dem Drang, etwas unkommerzielles zu erschaffen, nachzugehen (da die Publikationen meistens gerade noch die Druck- bzw. Herstellungskosten einspielen), Vertriebsmöglichkeiten zu erforschen und diese große, aber wenig bekannte Szene vorzustellen. Ich werde auch die Zines und Kleinstmagazine katalogisieren und mit diesem Phänomen verbundene Festivals, nichtkommerzielle Vertriebe und Läden, in denen man Zines erwerben kann, miteinbeziehen. Die Publikation soll also ein Kompedium werden.

Das Buch wäre das erste dieser Art; nach intensiven Recherchen konnte ich keine Publikation finden, die sich, trotz des großen Einflußes der Artzines und Kleinstmagazine auf herkömmliche Publikationen, nur annähernd ausreichend mit dem Thema beschäftigt.

Den erfolgreichen »Stadtführer Bielefeld« von Roland Siekman kann man jetzt in der neuen Auflage im Handel erwerben. Gestern habe ich die ersten Exemplare in einer großen Buchandlung in Bielefelds Stadtmitte entdeckt. Die Auflage ist überarbeitet und schmückt sich jetzt mit einem neuen Coverfoto aus dem Projekt »Über Bielefeld«. Darüber wurde vor einer Weile schon berichtet. Die Fotografien im Innenteil sind bisher aber exklusiv im Stadtführer und bis auf das Sparrenburgfest so noch nie veröffentlicht worden. Ein kleiner Vorgeschmack auf den Luftbildband »Über Bielefeld«, der 2009 erscheint…

Stadtführer Bielefeld
Ein Wegweiser zu Plätzen und Parks, durch Geschichte, Kultur und Landschaft
Verlag : Regionalverlag Thomas P. Kiper
ISBN : 978-3-936359-09-1

Die Tage bin ich auf zwei interessante Fotografie Blogs gestoßen, die sich einen festen Platz in meinen RSS Feeds erobern konnten.

Der erste nennt sich Bildfähig! und schreibt über sich selbst:

Bildfähig! schreibt über die Bilder der zeitgenössischen Kultur mit dem Anspruch differenzierter Klarheit und theoretischer Schärfe. Ein tiefes Verständnis der zeitgenössischen Kultur ist ohne eine Analyse der Bilderwelten, die sie hervorbringt, kaum möglich. So werden in diesem Blog Argumente entwickelt über die Funktionen, die Bilder einnehmen, und die Bedeutungen, die ihnen zugeschrieben und damit organisiert werden.

Ansehen: Bildfähig!

Der zweite kam als Tipp von meinem Kollegen Jürgen Stumpe per Photos4You Blog: Bildwerk 3.

In Bildwerk 3 finde ich die Fotografenportraits spannend. Interessanterweise bin ich auch über ein Interview mit Calin Kruse gestolpert, der das Magazin dienacht produziert. Die passende Überschrift: Wenn das Heft aus der Druckerei kommt, bin ich arm.

Ansehen: Bildwerk3