Simon Pollock vom ThinkTank Photo Blog hat ein paar Fotos aus Ostgrönland bei minus 35° mit meinen ThinkTanks (und einer (jaja, tatsächlich) Jack Wolfskin Fototasche die ich mal bei einem Diafestival in Saalfeld gewonnen habe, ist ’ne Geschichte für sich) im Netz entdeckt und eine klitzekleine Story gepostet.

WIR Menschen im Wandel #5 ist da!
Titelstory: Nomi Baumgartl, Layout: Björn Pollmeyer, Fotografie: Sven Nieder.


Foto oben: Friederike Brandenburg

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In die sprudelnde Lebensfreude dieser Ausgabe mischt sich für uns als Herausgeber eine Spur Wehmut: Unsere Kollegin und Mit-Initiatorin Nadja Rosmann hat sich kurz vor Erscheinen in aller Freundschaft aus unserem Projekt zurückgezogen. Die Gründe dafür haben mit Problemen zu tun, die wir Ihnen ausführlich auf den ersten Seiten dieses Heftes (Seiten 6–8) darstellen wollen. Hier nur so viel: Wie Sie vielleicht wissen, ist der Weg dieses Zeitschriften-Projektes hin zu seiner Verwirklichung bisher ohne Kapital zurückgelegt worden: Wir als Gründer, die Grafiker, viele unserer Autoren und nicht zuletzt ein kleiner Kreis von Spendern ermöglichen bisher durch Schenkungen, dass es Wir gibt. Auf Dauer gesehen kann und soll das so nicht bleiben. Druckerei und Vertrieb müssen bezahlt, wir wollen unsere Autoren und Fotografen ordentlich honorieren, Einkommen zum Leben müssen erwirtschaftet werden. Dass ein finanzieller Durchbruch nicht von heute auf morgen zu erreichen wäre, war uns klar. Wir waren aber von der Hoffnung beseelt, dass uns recht bald schon ein deutlicher Zuspruch helfen würde, unsere Begeisterung über mögliche Durststrecken hinaus am Leben zu erhalten. Dies erweist sich nun als schwerer denn erwartet. Nadja Rosmann hat von Beginn an leidenschaftlich für das Projekt Wir gekämpft, hat sich nicht nur redaktionell voll eingebracht, sondern war auch hinter den Kulissen oft eine treibende Kraft. In dieser Ausgabe ist sie inhaltlich noch stark vertreten, doch fortan wird sie uns als Teamkollegin fehlen. Gleichwohl respektieren wir ihre Entscheidung und verstehen, dass ihr die Schwierigkeiten der Umsetzung am Ende zu groß erschienen. Danke, Nadja, für all Deinen Einsatz. Wenn wir auf die vielen Themen dieser Ausgabe schauen, haben wir jedoch das Gefühl, mit unserem Magazin auf dem richtigen Weg zu sein. Wir sind überzeugt, dass unser Produkt, das wir zusammen mit vielen anderen Freunden und verbundenen Menschen entwickeln, in unserer Zeit eine Aufgabe hat – und wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, das auch glauben, dann unterstützen Sie uns doch durch Ihr Abonnement und empfehlen uns weiter!

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Noch eine Story aus der WIR #5:
Mobile Gärten in Urbaner Wüste.

Text: Elke Janssen | Layout: Björn Pollmeyer | Fotos: Sven Nieder

In Berlin zeigen die Prinzessinnengärten, wie man mit wenig Material und viel Phantasie neues Grün in öde Flächen bekommt. Was passieren kann, wenn jemand zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort die richtige Idee hat, ist faszinierend: Marco Clausen und Robert Shaw hatten anfangs nur das Bild eines Gartens mit Gastronomie vor Augen, als sie eine brachliegende Fläche am Berliner Moritzplatz pachteten. Entstanden ist daraus der Prinzessinnengarten, eine quirlig-lebendige grüne Oase in Kreuzberg mit angenehm entspannter, freundlicher Atmosphäre: angesagter Treffpunkt für junge Familien, Nachbarschaftsgarten verschiedener Kulturen, Anziehungspunkt für angegraute Ökos und ein Mekka für die Medien. Ungewöhnlich ist der Garten nicht nur seiner Mobilität wegen. Jederzeit wäre es möglich, mit den Pflanzen an einen anderen Standort umzuziehen – sollte die Fläche aus stadtentwicklungspolitischen Gründen anderweitig genutzt werden. Rund 500 verschiedene Pflanzensorten wachsen an so erstaunlichen Orten wie in Reissäcken, aufgeschnittenen Tetra Paks oder zusammengenagelten Kästen. Kultiviert nach Prinzipien des ökologischen Anbaus wird das geerntete Gemüse zu schmackhaften Gerichten in der geländeeigenen Küche verarbeitet – auch diese ist als Containerküche mobil einsetzbar. […]

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