Publikationen
Bücher von Sven Nieder in chronologischer Reihenfolge.
Erhältlich hier oder im Buchhandel.
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Heiliges Feuer
Schamanen und Älteste für die Welt

Fotografie: Sven Nieder
Text: Angela Babel, Dr. Christoph Quarch
Gestaltung: Björn Pollmeyer
Grußwort: Angaangaq Angakkorsuaq
156 Seiten
Format 25 x 29 cm
Aurum, 2010
FSC, CO2 neutral (Forest Carbon Group)
ISBN 978-3899013566
Grönland gilt als Hüter des Weltklimas. Die klimatischen Veränderungen sind dort am deutlichsten zu spüren: Das Eis der Gletscher schmilzt in rasender Geschwindigkeit. Es wachsen wieder Sträucher und Bäume wo Tausende Jahre nur Eis war. Nun ist es möglich das Heilige Feuer mit grönländischem Holz anstatt mit Robbenöl zu entfachen – ein Feuer, das uns auf Veränderungen in der Welt vorbereiten kann. Der große Schamane Angaangaq hat gemeinsam mit Ältesten aus allen Kontinenten und ca. 100 Weltbürgern diese Zeremonie durchgeführt um die Bedeutung für die Welt deutlich zu machen.Die Botschaft ist liebevoll und mahnend: Wir müssen uns auf neue klimatische Bedingungen einstellen und es gibt nur einen Weg diesen Veränderungen zu begegnen — den Weg des Herzens.Sven Nieders Fotografien fangen die karge Weite der grönländischen Landschaft ein und dokumentieren in den Portraits der Ältesten, was kein Wort vermitteln kann: Die tiefe Betroffenheit über den alarmierenden Zustand. Die Texte von Angela Babel ergänzen den Bildband mit einer fundierten, berührenden Beschreibung des Ablaufs der schamanischen Zeremonie. Ergänzt wird der Band durch ein Grußwort von Angaangaq und einem Essay des Autoren Dr. Christoph Quarch. Zudem melden sich 16 Schamanen und Älteste zu Wort: Mandaza Augustine Kandemwa, Haru Xyna Kuntanawa, Univu Kuntanawa, Maile Ngema Lama, Savjej, Atsaarsuaq Hansiina, Art Cisneros, Mohan Rai, Yoshimaru Higa, Rika Higa, Akkaara, David Courchene, Inuksuk, Wai Turoa-Morgan, Eduardo Pareja Sinanis, Nukaarta, sowie die UN-Botschafterin Dr. Jane Goodall.
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Wir freuen uns und wir weinen
Wiederaufbau der Herforder Synagoge

Fotografie: Sven Nieder, Jürgen Escher
Text: Michael Helm, Christoph Laue
Gestaltung: Björn Pollmeyer
Hrsg: Jüdische Gemeinde Herford-Detmold
Geleitwort: Prof. Dr. Ernst Stresemann
Vorwort: Charlotte Knobloch
120 Seiten, 200 Fotografien
Format 20,5 x 24 cm
tpk-Verlag 2010
ISBN 978-3-936359-38-1
Am 14. März 2010 – über siebzig Jahre nach ihrer Zerstörung – feierte die Jüdische Gemeinde Herford-Detmold den Wiederaufbau und die Eröffnung ihrer Synagoge an der Komturstraße. Dies ist der Grund für ein besonderes Buch.
»Was bleibt von der über 700jährigen Geschichte der Herforder Juden für morgen? Für wen und welches künftige Gemeindeleben wird die neue Synagoge gebaut? Auf welcher Tradition baut die neue Synagoge für die heutigen Gemeindemitglieder auf?«
Neben der ästhetischen Dokumentation des Synagogenbaus sind dies Fragen, denen die Autoren des großformatigen Bild-Textbandes nachgegangen sind: Jürgen Escher und Sven Nieder in ihren einfühlsamen Fotografien, Michael Helm in Interviews mit Mitgliedern der Gemeinde und Christoph Laue in seiner »Vorgeschichte zur neuen Synagoge in Herford«. Es sind Fragen nach persönlichen Geschichten und jüdischem Leben, Fragen nach Vorstellungen, Hoffnungen und Wünschen der Menschen. Die vielschichtigen Antworten in Worten und Fotografien bilden einen inneren Lebensraum dieser Gemeinde ab und prägen somit auch ein Stück weit das zukünftige Leben in der neuen Synagoge.
»Man kann das gar nicht alles erzählen. Dass jetzt die neue Synagoge gebaut wird? Wir freuen uns und wir weinen. Größere Freude hätte man uns nicht machen können.« (Wolfgang Heinemann)
»Dass hier wieder ein Ort auflebt, an dem man als jüdischer Mensch seine Religion leben kann. Das macht mich froh!« (Beatrice Stresemann)
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Angaangaq der Schamane aus Grönland
Schmelzt das Eis in euren Herzen
Aufruf zu einem geistigen Klimawandel
von Angaangaq Angakkorsuaq
Herausgeber: Dr. Christoph Quarch
Fotografien: Sven Nieder, Dr. Christoph Quarch
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
Kösel-Verlag 2010
ISBN: 978-3466345472
Ein freies Herz macht stark!
Wie wir ändern, was uns umbringt
„Schmelzt das Eis in euren Herzen!“ Angaangaqs Botschaft ist von bestechender Klarheit und Kraft. Sie ermutigt zu einem couragierten, liebevolleren Leben in Harmonie mit sich selbst und anderen, im Gleichgewicht mit der Natur. Ein großartiges, mit tiefer Weisheit geschriebenes Buch zu Lebensthemen wie: Geben und Nehmen, Stille, Beten, Heilen, Pflanzen und Tiere, Werden und Vergehen, Familie, Partnerschaft, Sexualität, Jahreszeiten, Zeremonien und vieles mehr.
Aagaangaq, geb. 1949, ist Schamane der Kalaallit-Eskimos aus Westgrönland, Ältester und Heiler, der schon als Kind von Mutter und Großmutter auf seine Aufgabe vorbereitet wurde; international gefragte Repräsentant indigener Völker, u.a. Delegierter bei der UN und UNESCO. In seiner Arbeit kombiniert er westliche wissenschaftliche Erkenntnisse und das traditionelle Wissen der Eskimos. Erstmals gibt er in diesem Buch die jahrtausendealte Weisheit seiner Kultur an ein breites, westliches Publikum weiter. Angaangaq hält weltweit Vorträge, leitet Seminare, Heilkreise sowie Weiterbildungen; ist häufig auch in Deutschland, Österreich und Schweiz zu Gast.
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Über Bielefeld – Luftbildband
Fotografie: Sven Nieder und Ralph Pache
Gestaltung: Björn Pollmeyer
Text: Dr. Roland Siekmann
Vorwort: Prof. Dr. Andreas Beaugrand
146 Farbfotografien
156 Seiten
Hardcover, Schutzumschlag
TPK Regionalverlag 2009
ISBN 978-3-936359-33-6
Der Luftbildband ÜBER BIELEFELD präsentiert die ostwestfälische Metropole aus geradezu himmlischer Perspektive: 146 Aufnahmen zeigen die Stadt, wie man sie noch nicht gesehen hat; und das in atemberaubender Qualität. Die Fotografen Sven Nieder und Ralph Pache sind ein Jahr lang immer wieder über Bielefeld geflogen, haben sich mit dem Historiker Roland Siekmann als Textautor und dem Buchgestalter Björn Pollmeyer zusammengetan und nun ein Buch publiziert, das kaum Wünsche offen lässt: Ästhetischer Anspruch, sachlicher Informationsgehalt und manchmal auch charmanter Wortwitz halten einander die Waage. In 8 Kapiteln zeigt das Buch Bildreisen durch die verschiedenen Bereiche der Stadt, schwebt über die Stadtlandschaft und die City, über die Stadtquartiere und die Vororte. Und egal, ob man ein Bielefeld-Kenner ist oder ein Stadt-Novize: Was man in diesem Bildband von Bielefeld sieht und was man über das Gesehene erfährt, wird beide überzeugen. Mit der deutschlandweit bekannten Mär »Bielefeld existiert nicht!« beginnt der Bielefelder Kultur-wissenschaftler Andreas Beaugrand augenzwinkernd sein Vorwort zu diesem Buch, welches das genaue Gegenteil beweist: Bielefeld kann wunderschön sein und manchmal auch hässlich, ist eine Stadt voller Geschichte und Gegenwart, ist eine Stadt, die – von oben betrachtet ganz zweifelsohne – sehr präsent ist.
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Stille. Publik Forum Extra.

Fotografie: Sven Nieder
Gestaltung: Andreas Klinkert
36 Seiten
Broschur
Verlag Publik Forum 2008
ISBN 978-388095-171-6
Text u.a. von:
Eckart von Hirschhausen: Ohrale Befriedigung. Warum Stille komisch und die Erleuchtung eine Riesenenttäuschung ist.
Christoph Quarch: Umgeben vom Duft der Liebe. In der Stille klärt sich der Geist und öffnet sich das Herz. Für eine lebendige Spiritualität ist sie der tragende Grund. Ein Gespräch mit der spirituellen Lehrerin Annette Kaiser.
Fritz Roth: Vom Lebensklang der Totenruhe. Am Sarg verstummt all unser Gerede. Zu Recht, denn der Abschied braucht Stille. Doch wird sie Trauernden oft nicht gewährt.
Klaus Hofmeister: Sendepause. Stille ist in Radio und Fernsehen Mangelware. Dabei sehnen sich die Menschen nach ihr. Beobachtungen eines Hörfunkredakteurs.
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für mich Heimat bedeutet.
Sven Nieder, Jürgen Escher
Vorwort: Jan Hoet
Gestaltung: Björn Pollmeyer
128 Seiten
geprägter Leinenfesteinband
Schaden Verlag 2008
ISBN 3-932187-90-3
Zu Beginn stehen wir vor einem Experiment. Auf der einen Seite zwei Fotografen, die ohne signifikant pädagogische Ausbildung im NRW Projekt Kultur und Schule mit einer sogenannten “JOA-Klasse” – Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag, so der veraltete Fachbegriff – auf fotografische Spurensuche gehen. Auf der anderen Seite Schülerinnen, die von nahezu jeder deutschen Einrichtung, die sie besucht haben, mit dem Stempel “Ihr könnt nicht (seid nicht) genug für diese Gesellschaft” belegt wurden und ohne Schulabschluss, Ausbildungsplatz oder konkrete Perspektive in der “JOA-Klasse” gelandet sind. Die Kamera, omnipräsentes und leicht zugängliches Kommunikationsmittel der jungen Generation, ersetzt das Wort, gibt den jungen Frauen eine Stimme. Heimat wird sichtbar, defokussiert und konkretisiert sich wieder. Die jungen Frauen leisten Unglaubliches. Frei von Notengebung, Leistungsdruck und Ergebnisorientierung erspüren sie und zeigen, was Heimat bedeutet. War Heimat früher ein klar definierter und geografisch festgelegter Begriff, verschwimmt die ursprüngliche Bedeutung in den erzählten Bildgeschichten. Die Heimat der modernen Nomaden ist häufig sozialer und nur bedingt geografischer natur. Heimaten sind nicht mehr durch Geburtsorte oder Nationalitäten festgelegt. Sie entstehen, verändern und globalisieren sich. Am Ende steht der Beweis, was diese Frauen leisten. Eine Bereicherung – nicht nur für uns. Danke dafür.
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Santiago – eine Pilgerreise in Bildern der Camera Obscura
Fotografie: Sven Nieder
Text: Bruce Chatwin,
Nachwort: Dr. Christoph Schaden
Gestaltung: Greta Garle
175 Farbabbildungen
224 Seiten
Hardcover, Halbleinen
Schaden Verlag 2005
ISBN 3-932187-03-2
Frankfurter Rundschau:
Der Betrachter wandert mit, lässt die Weite der Landschaft auf sich wirken, folgt dem öden Pfad und freut sich mit dem Pilger, die Höhepunkte der Strecke zu erreichen: die Templerkirche von Eunate, die Kathedrale Leóns oder die Eisenkreuze unterwegs.
Photonews:
Die fast beiläufigen, meditativ-eindrücklichen Fotografien Nieders sind eine Einladung: zum Aufbruch in die entschleunigte Erfahrung von Zeit und Raum, und dazu, die Poesie der Tradition inmitten allgegenwärtiger Profanität wieder zu entdecken.
Kölner Stadtanzeiger:
Bilder strahlen eine intensive Gelassenheit aus und entführen den Betrachter zu all den unscheinbaren Momenten am Wegesrand, die erst im Tempo des Gehens wahrnehmbar sind, eine Baumblüte etwa, ein leerer Spielplatz oder ein Sonnenuntergang, das eigentliche Wunder des Jakobsweges.
Kölner Rundschau:
Wir sehen hier, was wir fühlen. Sven Nieder fand ein wirklich kongeniales Instrument für das spirituelle Abenteuer seiner Reise.
Deutscher Fotobuchpreis 2005
Aufgenommen in die Wanderausstellung (Stuttgart, Leipzig, Basel, Karlsruhe, …)


